Installationskünstler und Regisseur Ingo Bracke vor seiner Lichtskulptur lurLICH(t) am Loreleyfelsen, Weltkulturerbe Mittelrheintal, 2009
Foto: DPA/ Frey (c) VG Bildkunst 2014

Ingo Bracke

Ingo Bracke ist ein Sparten übergreifend arbeitender Künstler. Er studierte Architektur in Barcelona, Innenarchitektur in Hannover, Medienkunst in Saarbrücken sowie Bühnenbild und Lichtdesign in Dresden. Er absolvierte sein Diplom mit Auszeichnung und ist Meisterschüler der Klangkünstlerin Christina Kubisch sowie des Bühnenbildners Johannes Leiacker. Als dessen langjähriger Mitarbeiter arbeitet er bei zahlreichen Inszenierungen an den Opernhäusern von Berlin ( Dt. Oper und Staatsoper), Antwerpen (Vlaamse Opera) sowie am Festspielhaus Baden-Baden.

Bildende Kunst

Als Installationskünstler kann er auf eine internationale Karriere zurückblicken: Er schuf großformatige Lichtkunstwerke u.a. in Sydney, Australien (Argyle Cut/ Harbour Bridge), Singapore (Maybank Hochhaus, und Marina Bay-Stadion), Eindhoven, Niederlande (Lichttoren), Amsterdam (Hoge Sluis). Er gestaltete Lichtinstallationen zum 175. Jährigem Jubiläum des Hambacher Festes am Hambacher Schloss, die Sayner Hütte und das Wilhelm Hack Museum Ludwigshafen sowie den Reichstag Berlin. Dauerhafte Lichtarbeiten kreierte er für das Bachhaus Eisenach, das Fraunhoferinstitut (ITWM), das BIC sowie das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeiten mit Licht sind Landschaftsbezogen Großprojekte. So schuf er 2010 und 2014 für ein Alpental ein 3 km lange begehbare Landschaftsmalerei. An der Mosel überrformte er Weinberge mit kalligrafischen Lichtzeichnungen. Täler werden zu begehbaren Licht-Kunst-räumen.

Für den Loreley-Felsen im Weltkulturerbe oberes Mittelrheintal konzipierte er eine Tetralogie deren beiden ersten Teile 2008 und 2009 umgesetzt wurden.

Szenische Kunst

Als Bühnenbildner, Licht- und Videodesigner arbeitete er zusammen mit den ChoreographInnen: Marguerite Donlon, Ismael Ivo, Olaf Schmidt und den RegisseurInnen: Annegret Ritzel, Renate Ackermann und Jan Bosse u.a. am Teatro di Rovigo, am Theater Bozen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken sowie an der Bayerischen Staatsoper.

Er inszeniert synästhetische Kunstwerke zu Konzerten klassischer symphonischer Musik. Er arbeite Zusammen mit den Dirigenten Christoph Poppen, Deutsche Radiophilharmonie, Kai-Uwe-Jirka (Dom und Staatschor Berlin).

Als Regisseur inszeniert er mit Vorliebe raumbezogene Musiktheateradaptionen u.a. John Cages, „europas" im Rahmen der Saarländischen Landeskunstaustellung für die Stadtgalerie Saarbrücken (2013), NoiTUlover für die Fruchthalle Kaiserslautern, oder einen Raumtheater Zyklus über den Reformator Martin Luther an dessen Wirkungsstätten in Thüringen und Worms (UA 2015). 2008 erhielten er und sein Ensemble den Stuttgarter Theaterpreis für die experimentelle Musiktheaterperformance „CRONOSreflex“. 2015 inszeniert er eine Austellung über die Krupp Dynastie in der Sayner Hütte.

Ingo Bracke kehrte nach Lebensstationen in Bratislava, Barcelona, Sydney und Singapur mit seinem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt wieder zurück nach Deutschland und lebt mit seiner Frau, der australischen Komponistin und Lichtdesignerin, Mary-Anne Kyriakou im Teutoburgerwald.

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